Tatsächlich, sie sind wieder da: der melancholische Gesang, die Trip-Hop-Beats, die Indietronica-Stimmung, die Gitarren. Lunik, gegründet in den späten 1990er Jahren in der Bundeshauptstadt, wurden in den 2000ern vergoldet, sogar platiniert. Mit den Erfolgsalben «Weather», «Preparing to Leave» und «Small Lights in the Dark» waren sie ganz oben. Auf ihrer Fahrt zum Erfolg machten sie mehrere musikalische Entwicklungen durch: Der Sound wurde wärmer, poppiger, akustische Klangfarben begannen hineinzuspielen – man denke an den Ohrwurm «Most Beautiful Song». Nach dreizehn Jahren in der Werft wurde das Lunik-Schiff wieder flottgemacht. Das neue Album «Cycle Breaker» ist da, und diese leicht-schwere, urbane Melancholie schwebt wieder über dem Wasser. Ahoi!